Ende gut, alles gut.

Unsere letzten Tage in Costa Rica verbrachten wir in Alajuela, einer Stadt in der Nähe der Hauptstadt San Jose. Mit der Hauptstadt konnten wir uns überhaupt nicht anfreunden. Diese erschien uns eher düster mit dauernd von Autos verstopften Strassen und ohne wirkliche Sehenswürdigkeiten. In der Fussgängerzone waren alle paar Meter Wachtürme errichtet worden, auf welcher mehrere Polizisten das Treiben beobachteten, während andere Polizisten zu Fuss oder per Fahrrad patroullierten. Das hohe Polizeiaufkommen sollte wohl Sicherheit ausstrahlen, doch für uns ist das selbst nach unserer Reise durch Costa Rica und Panama immer noch seltsam. In der Schweiz würden wir ja wohl nur so viele Polizisten stationieren, wenn es wirklich gefährlich wäre…

Wie auch immer, da Alajuela ohnehin näher am internationalen Flughafen ist, beschlossen wir die letzten Tage dort zu verbringen, was sich als super Entscheidung herausstellte. Denn erstens handelt es sich bei Alajuela um ein recht hübsches Städtchen mit einem schönen Platz wo sich die Einheimischen treffen, zweitens konnten wir dank unserem extrem hilfsbereiten Bed & Breakfast Besitzer alles erledigen (Flugtickets ausdrucken, Wäsche waschen etc) und drittens (das Wichtigste) der Ort war voller Cafes mit gigantischen Torten und feinen Backwaren :-)

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Weihnachtsstimmung bei warmen Temperaturen in Alajuela.

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Da unser Zimmer eine kleine Terrasse, jedoch keine Türe zu dieser hatte, bekamen wir das Geschehen inkl. Feuerwerken mitten in der Nacht auf dem angrenzenden Park hautnah mit. Früh am Morgen ging es dann per Taxi zum Flughafen, wo wir uns zuerst in die Schlange für die Abflugtaxen und dann in die chaotische Schlange fürs Check-in einreihten. Doch wir hätten uns nicht beeilen müssen, denn unser Flug war verspätet. Mindestens eine Stunde, wie lange genau wusste niemand so recht. Für uns war das halb so schlimm, denn am modernen Flughafen von San Jose kann man sich gut verweilen. Über eine Stunde nach der geplanten Abflugszeit war unser Flug dann plötzlich vom Screen verschwunden und auch bei den Durchsagen konnten wir unseren Flug nicht mehr ausmachen. Nachdem wir uns x-mal durchgefragt hatten, erfuhren wir, dass unser Flug kurz vor dem Start sei. Wie bitte?!? Wir rannten durch den halben Flughafen und stoppten erst atemlos als wir im Flugzeug standen, so die Flights Attendants bereits die Sicherheitsvorkehrungen erklärten. Uff, das war ja gerade nochmals gut gegangen! Wir erhaschten einen letzten Blick auf Costa Rica, schletzten während des kurzen Fluges das servierte Mittagessen herunter und kreisten dann schier endlos über Guatemala City bevor der Pilot eine sehr holprige Landung hinlegte. In Guatemala konnten wir dann erstmal einen Gang herunterschalten, als wir von einer 12-köpfigen Band mit einheimischer Musik begrüsst wurden.

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Das Abenteuer Guatemala konnte beginnen :-)

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