Als wir die warme Seenlandschaft hinter uns liessen, nahmen wohl die Temperaturen ab, das Wanderfieber hat uns allerdings vom ersten Tag an in den Rockies gepackt. Kein Wunder bei diesen Anblicken…..
Jeden Tag schnürten wir unsere Wanderschuhe und waren gespannt, welcher See sich uns heute in seinen prächtigen Farben zeigen würde.
Nebst vielen Tagesausfluegen, an denen wir am Abend wieder zurueck bei unserem Auto und Zeltplatz waren, wagten wir auch einige Treks ins Hinterland und schliefen auf den sogenannten Backcountry Campsites, weit weg von der naechsten Strasse und auf uns alleine gestellt, nicht selten auf einer Hoehe von 2000 m.
Oft ging’s ueber Stock und Stein oder durch dickes Gestruepp.
Und da man lieber nicht einem Grizzly Baeren auf die Tazen treten will, muss man sich immer laut unterhalten, oder Christian singt Schullieder aus voller Kehle. Das kann manchmal auch zu lustigen Situationen fuehren, zum Beispiel wenn einem hinter der naechsten Kurve nicht ein Baer sonder ein anderer Trekker begegnet.
Wir fuehlten uns nach den ersten Wanderungen recht sicher, haben aber fuer den Notfall immer unseren Baerenspray zur Hand. Christian haelt mit dem Feldstecher immer nach Tieren Ausschau und siehe da……
…sein Jaegerauge erspaehte eine Grizzlimutter mit ihrem Jungen weit oben am Berg. Ueber eine halbe Stunde konnten wir den beiden bei der Futtersuche zuschauen, einfach grossartig.
Somit wussten wir die Sicherheitsmassnahmen auf den Campingplaetzen mitten im Nirgendwo auch ernst zu nehmen. Essen und WC immer in sicherer Distanz zum Zelt. Essen, Zahnpasta, Abfall…. wird sicher von Wildtieren aufbewahrt.
Wenn der Rucksack auch schwer ist und die Naechte kalt sind, geniessen wir jede Minute im wilden Kanada.
Einmal haben wir ein Boot gemietet um einen, der vielen wunderbar klaren Seen zu geniessen. Karin hat die Fahrt sichtlich Spass gemacht….
Im Städtchen Banff haben wir einen Ruhetag eingelegt und uns im Örtchen umgesehen. Sehr touristisch, aber schön herausgeputzt lässt sich einiges entdecken, so auch gute Kaffee’s oder eine Confiserie.
Auf dem berühmten Icefield Parkway ging’s weiter nach Jasper.
Gut zwei Wochen waren wir in den Kanadischen Rockies fast jeden Tag unterwegs und haben viele National- und Provinzpaerke besucht. In den Parkzentren muss man sich registrien und die Uebernachtungen reservieren. Besonders gefallen haben uns der Glacier, Yoho, Banff, Jasper und Roben National/Provincialparks.
Die naechsten drei Wochen werden wir noch am Wochenende mit Zelt in der Natur sein. Denn in einem kleinen Ort Namens Mc Bride, 250 km suedlich von Prince George, werden wir auf einer Bio Farm mithelfen und bei Bobby und Nelson wohnen.
Wenn ihr wissen wollt, wie es bei crazy Canadians zu und her geht, lest unter der naechsten Rubrik weiter.
























Hallo zusammen. Super, was ihr schon alles erlebt habt. Seid ihr zwischenzeitlich schon tüchtig im Einsatz auf der Bio-Farm. Wir fliegen am 27. September nach Toronto zu Thomas Sonja und werden uns dann im Stall, Garten und Haus nützlich machen. Die beiden wohnen etwa 40 Min. vom Lake Huron entfernt in Listowel/Ontario. Euch weiterhin alles Gute und viele unvergessliche Erlebnisse. Liebe Grüsse Vreni und Toni