Fiji – Ferien im Paradies

Eine lange Reise stand uns bevor, als wir Playa del Carmen in Mexiko verliessen. Vom Flughafen in Cancun ging es über Dallas und Los Angeles nach Nadi auf Fidschi.

Da wir nicht unter Zeitdruck reisen, suchen wir uns jeweils nicht den schnellsten, sondern den billigsten Flug zur nächsten Destination. Meist sind es die ersten Flüge des Tages oder eben sehr späte.

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So kamen wir früh morgens in Dallas an und genossen 12 Stunden Aufenthalt am Flughafen, bis zum Abendflug nach LA. Wirklich, wir geniessen es, uns in den modernen Flughafen, die uns immer wie eine geschützte Welt vorkommt, die Zeit zu vertreiben.

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Shops durchstöbern, Flüge studieren, Leute beobachten und internationales Essen probieren. Die Stunden vergingen wie im Fluge. Sogar ein Yogastudio stand uns zur Verfügung, mit Blick auf die startenden Flugzeuge.

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Bei solch langen Reisen fühlt man sich manchmal wirklich wie in einem Film, fragt man sich nach einem Nickerchen, wo auf Erdkugel man sich gerade befindet.

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Nach ca. 48 Stunden und zwei Übernachtungen in Flughafenhotels hatten wir unser Ziel fast erreicht. Den Flug von Los Angeles nach Fidschi mit Fiji Airways haben wir besonders genossen! Endlich mal wieder ein Bildschirm fuer jeden Sitzplatz mit einer grossen Film-und Spielauswahl, feines Essen usw. Bei unseren anderen Billigfluegen bekommen wir jeweils hoechstens ein Glas Wasser und es hat jeweils nur zwei Bildschirme fuer alle Fluggaeste. Super, vor allem wenn 3 Stunden lang Kinderfilme gezeigt werden….

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Fiji war nicht auf unserer Reiseplanung vorgesehen. Da aber der guenstigste Flug nach Neuseeland eine Zwischenlandung in Fiji vorsah, beschlossen wir ein paar Tage “Ferien” in Fiji einzuplanen.

Einem vielversprechenden ****Hotel- Sonderangebot konnten wir nicht wiederstehen. Doch da die Hotelanlage drei Stunden vom Flughafen entfernt war, machten wir nach den Buserfahrungen von Mittelamerika noch mit Fidschis lokalen Busen Bekanntschaft. Da es das ganze Jahr über schön warm ist, brauchen die Busse  hier keine Fensterscheiben….

 

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Im Staedtchen Nadi haben wir uns noch mit Essen für die kommenden 6 Tage eingedeckt, da die Menus im abgelegenen Hotelresort unser Reisebudget gesprengt hätten.

Auf dem lokalen Markt fanden wir bei dieser netten Dame (Fidschianer sind keine zierlichen Leute) genügend Papayas für Karin.

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Und dann war es endlich soweit, wir erreichten unsere Unterkunft ´The Pearl´ direkt am Strand gelegen. Unsere Ferien konnten beginnen….

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Für einmal wollten wir nur die Annehmlichkeiten dieser chicen Hotelanlage geniessen und fühlten uns nicht wie Rucksackreisende, sondern wie Könige. Lesen, sünnela, das gigantische Fruehstuecksbuffet pluendern, Cocktails im Pool schlürfen….

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und laaange Spaziergäge am einsamen Strand unternehmen.

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Nein, keine Angst, geheiratet haben wir nicht :-) Wir konnten allerdings an drei Tagen Trauungen am Meer von unserem Liegestuhl aus beobachten. Die letzte Hochzeit war wie ein Spielfilm und lief folgendermassen ab (kein Witz!)

Alle Hochzeitgäste warteten auf den grossen Auftritt der Braut inkl. Bräutigam, der sich offensichtlich ein bisschen mehr als nur Mut angetrunken hatte und von seinen Freunden gestützt werden musste. Die Braut, die von dem Besäufnis ihres Zukünftigen Wind bekommen hatte, marschierte in Rage Richtung Strand und zeigte mit unmissverständlicher Geste, dass die Hochzeit abgeblasen wird. Die ganze Szene hatte bei den Hotelgästen Aufsehen erweckt. Alle schauten zu, wie wohl der naechste Akt des Theaters wohl weitergehen würde. Dem Betrunkenen wurde aus dem Anzug geholfen und literweise Wasser über den Kopf geschüttet. Er war wohl der einzige der das ganze nicht so tragisch fand und umarmte jeden, der ihm in die Quere kam.

Nach ca. drei Stunden Verzögerung und nachdem sich die Braut versichert hatte, dass die Ausnüchterungsversuch (einigermassen) erfolgreich gewesen waren, wurde dann doch noch geheiratet.

Sechs Tage durften wir die Annehmlichkeiten am Pazifik geniessen und werden wohl nicht so schnell wieder in solch einer Perle residieren.

Mit Rucksack und Zelt wollen wir in den nächsten zwei Monaten Neuseelands Südinsel bereisen. Aber nach unseren Ferien auf Fiji heisst es zuerst einmal wieder arbeiten. Die naechsten zwei Wochen werden wir in Neuseeland auf einem Weingut mitanpacken.

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