Nicht immer herrscht beim Reisen Kaiserwetter, auch wenn auf den meisten Bilder ein strahlend blauer Himmel zu sehen ist.
Der Grund ist einfach, bei Regenwetter bleibt die Kamara meistens in der Tasche.
Als wir Nova Scotia verliessen, hatten wir eine längere Schlechtwetterperiode. Was macht man, wenn es draussen ungemütlich wird? Genau, man sucht sich ein warmes Nest und verbringt die Zeit mit Reiseplanungen für kommende Länder. Mit airbnb haben wir in Kanada bei verschiedensten Leuten übernachtet. Mal bei einer Familie mit Kleinkind, bei einem reisefreudigen Ehepaar oder bei einem fürsorglichen Omi. Manchmal hatten wir ein einfaches Zimmer (Einrichtung immer sehr spannend
) und einmal sogar eine ganze Loft-Etage für uns.
Sehr schönes Appartment in Quebec:
Interessanter Lesestoff sowie ein fantastisches Frühstück sind bei Barbara in der Nähe der Niagara Fälle inklusive. Die Umgebung der Unterkunft erinnerte uns allerdings eher an ein Township in Südafrika..
Tapetenwechsel in Luenenburg auf Nova Scotia:
Wenn man eine Weile unterwegs ist, schätzt man es umso mehr mal wieder ein ¨eigenes Appartment¨ und sogar eine ¨eigene Küche¨ zu haben. Das haben wir in diesem Loft in der Nähe von Montreal ausgiebig genossen und sind gleich drei Nächte geblieben. Natürlich sind nicht nur die Unterkünfte speziell, die Begegnungen und Gespräche mit den Besitzern sind immer sehr spannend. Dieses Loft z.B. lag über dem Atelier eines Bühnenbildners mit welchem wir von den Unterschieden zwischen den Provinzen Kanadas bis zu Zukunftsträumen so manches diskutiert haben.
Bevor wir das Auto in Toronto zurück gaben, machten wir einen Abstecher nach Listowel zur Familie Trinkler/ Zwahlen.
Vreni und Toni, welche Freunde von Maria sind, sind zur Zeit zu Besuch bei ihrem Sohn Thomas und dessen Freundin Sonja. Herzlich wurden wir eingeladen einige Tage auf der Schaffarm von Thomas und Sonja zu verbringen.
Es war schön, wieder einmal an einem Familientisch zu sitzen und Schweitzerdeutsch zu plaudern
Beeindruckt waren wir nach einer Besichtigungstour, was Sonja und Thomas in dieser kurzen Zeit aufgebaut haben. Und auch wir durften gleich mit anpacken.
Die vielen Schafe wollten versorgt sein und wir durften auch die hungrigen Lämmer ‘schöppeln’.
Zur Familie gehört auch Asta, der nicht nur super mit den Schafen umgehen kann, sondern wahrscheinlich der beste Hundegoalie der Welt ist. Sein Ball ist ihm wichtiger als sein Fressen.
Zur Freude von Karin gibt es auch zwei Esel auf der Wiese, gleich neben dem Wohnhaus.
Auf einem Bauernbetrieb gibt es immer etwas zu tun. Eine Brücke musste über den eigenen Fluss instandgestellt werden, ein Weg wurde verbessert, das viele Herbstlaub musste zusammengenommen und von Karin mit dem 4-Rad Töff weggebracht werden.
Karin verköstigte uns jeden Tag mit ihren feinen Desserts.
Christian kam doch noch zum fischen in Kanada, leider ohne Erfolg. Spass gemacht hat es trotzdem, genauso wie die obligaten Jassabende
Das gemeinsame Anpacken hat uns sehr gefallen und wir bedanken uns recht herzlich bei euch Sonja und Thomas, dass wir euch besuchen durften.
Der Besuch der Niagarafälle gehörte natürlich auch noch dazu, liegen diese nur 90 Minuten von Toronto entfernt.
Die Fälle bilden die Grenze von Kanada und den USA, wobei wir auf kanadischem Boden blieben.
Nicht die Fallhöhe des Wassers ist spektakulär, sondern die halbrunde Anordnung und die Wassermenge (etwa das Doppelte des Rheinfalls) machen Eindruck.
Die Niagarafälle sind gesäumt von Strassen und Hochhäusern und befinden sich somit mitten in einer Stadt. Uns haben die Victoria Falls in Afrika auf unserer ersten Weltreise besser gefallen. Naja, Karin konnte die NiagaraFälle ohnehin nur mit einem Auge bewundern, hatte sie doch am letzten Tag auf der Farm eine schmerzhafte Entzündung des Auges bekommen. In der Apotheke hat man uns schnurstracks zum Arzt geschickt, dank der verschreibungspflichtigen Salbe ist die Entzündung dann nach 1 Woche langsam abgeklungen.
Nachdem wir uns von Kitt, wie wir unser Auto liebevoll nannten
, verabschiedet hatten, waren wir zu Fuss in der modernen Metropole Toronto unterwegs.
Wie bei den meisten jüngeren Städten fehlten uns bei Toronto die grossen schönen Plätze. Dennoch verfügt die Stadt mit ihren vielen kleinen und speziellen Läden, herzigen Cafes, feinen Restaurants aus aller Welt etc. über Charme und hat uns gut gefallen.
Am 3. November um 6.30 Uhr verliessen wir Kanada bei wunderschöer Morgenstimmung über Toronto……
……konnten am Mittag beim Zwischenstopp Miami von oben bewundern.
….. und das Abendessen bei angenehmen 26 Grad in Panama City geniessen. Was für ein Tag!






















Hallo zusammen
Super Fotos von der Trinkler-/Zwahlen-Farm. Gestern haben wir Asta einen neuen Ball gekauft, damit sie im Training bleibt. Diesen hütet sie sorgsam in ihrer Hütte. Momentan wird sie gerade geduscht, herrlich. Euer Besuch hatte uns sehr gefreut und wir vermissen Karins feine Kuchen. Christian hätte mich ruhig noch einige Tage beim Jassen ablösen können und tags als Hilfsfarmer mitwirken. Nochmals danke und wir wünschen euch weiterhin viele schöne Erlebnisse auf eurer Tour.
Liebe Grüsse Vreni und Co.