Wer in Panama herumreist, kommt an Bocas del Toro fast nicht vorbei. Auf verschiedenen Inseln liegt der Touristenmagnet vor der Atlantikküste und versprüht ein karibisches Flair.
Auch wir wollten nach dem Aufenthalt in Boquete und dem (für panameische Verhältnisse) kühlerem Klima, einen Abstecher nach Bocas del Toro machen. Nach einer kurvenreichen Busfahrt durch die grünen Berge Panamas und einer Fahrt mit im vollgestopften Taxiboot kamen wir in der Provinzhauptstadt auf der Insel Colon an. Von Karibikfeeling war jedoch nichts zu spüren, stattdessen bahnten wir uns bis auf die Unterhosen durchnässt einen Weg durch die Parade (richtig, es war wieder einmal ein Festtag…) und die Abfallberge, während der dunkle Himmel über uns weitere Regengüsse ankündigte.
Aber schon am nächsten Tag zeigte sich der Ort von seiner sonnig-warmen Schokoladenseite:
Bocas del Toro ist eine kleine (so klein, dass man vom Flughafen direkt zu Fuss ins Zentrum laufen kann) und sehr touristische Stadt mit einer lockeren Atmosphäre. Am Tag ist es meist eher ruhig, doch in der Nacht tanzt der Bär (bzw. die zahlreichen barfuss herumlaufenden gestrandeten Surfer und ein paar sonnenverbrandte Touristen) in den einladenden Bars.
Wir haben das Hostel Olas direkt am Wasser gebucht, dass im typischen Stil der Karibik auf Stelzen gebaut ist und eine herrliche Aussicht mit gemütlicher Terasse bietet.
Müesli mit frischen, einheimischen Früchten, Kaffee, Fruchtsaft und einem schönen Ausblick aufs Meer sowie die umliegenen Inseln – so starteten wir den Tag jeweils in Bocas del Toro.
Auf der Insel Colon gibt es ausserhalb des Städtchens einiges zu sehen. Mal haben wir einen Ausflug mit dem hier obligaten Cruiser-Fahrrad zu schönen Stränden gemacht, ein anderes Mal sind wir mit dem einheimischen Bus nach Bocas del Drago, einen Strand mit vielen Seesternen gefahren, oder sind mit dem Taxiboot auf eine benachbarte Insel getuckert, um einen Fruchtsaft zu trinken. Nach einigen Tagen auf der Hauptinsel Colon ging es dann weiter auf die bedeutend ruhigere Insel Bastimento, wo Karin eine Unterkunft der besonderen Art gefunden hatte.
Die Palmar Loge liegt an einem der schönsten Badestrände und besteht aus lauter Safarizelten mitten im tropischen Wald. Die Lodge ist klein, familiär und mitten in der Natur – ein Traum.
Obwohl die Bootsfahrt von der Hauptinsel Colon hierher nicht weit war, fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. Neben unserem Boot schwammen Delfine mit, bei der Wanderung vom Bootsanleger bis zur Zeltlodge haben wir kleine Kaiman- Krokodile gesehen während über uns exotische Vögel sangen.
Die Lodge ist sehr schön und mit Liebe zum Detail angelegt. Dazu kommt die fantastische Lage direkt am Meer und extrem nette Gastgeber – ja, es ist schlichtweg die perfekte Unterkunft
Durch Blumen und Pflanzen hindurch erreichten wir unser zwei Personenzelt, mit eigenem ¨Freiluftbadezimmer¨ (=ein Sack mit Wasser und ein Schlauch zum duschen umgeben von Pflanzen). Mit dem Rauschen des Meeres schliefen wir ein, hörten in der Nacht den Regen auf unser Zelt tropfen und wachten am Morgen zu den Geräuschen des Dschungels wieder auf.
Ganz entspannt schlenderten wir eines Abends zum Zelt zurück, als sich beim Eingang schon ein achtbeiniger Besucher breitgemacht hatte. Wer Karin kennt, weiss dass sie in der Schweiz schon beim Anblick einer Zimmermann-Spinne schreiend das Weite sucht. Drei Mal dürft ihr raten, wer die Spinne vom Eingang entfernen mussten, damit wir ins Zelt kamen….
In der gemütlichen common area der Lodge konnte man sich super entspannen, sei es mit einem guten Buch, Gesprächen mit anderen Inselbewohnern oder einem kühlen Pina Colada in der Hand und mit Blick aufs Meer.
Alles in der Palmar Lodge ist liebevoll gestaltet, sei es in den Zelten, im Gemeindschaftsbereich und sogar die Toilette mit Muschelhahn ist speziell:
Entspannen fiel uns hier wirklich nicht schwer und Karin besuchte die täglich für die Gäste angebotenen Yogastunden in dem eigens vorgesehenen Pavillon.
Wir genossen die Tage in der Palmar Lodge in vollen Zügen und fühlten uns wie in einem Traum
Wir faulenzten am Strand, schwammen im kristallklaren und lauwarmen Wasser, wanderten auf kaum sichtbaren Trampelpfaden durch den Dschungel während Affen über uns in den Bäumen turnten. Sahen bunte Fische, sogar einen Tintenfisch und Rochen beim Schnorcheln, genossen beim ¨Family Dinner¨ zusammen mit den anderen Bewohnern der Lodge frisch gefangenen Fisch zum Znacht, lauschten in der Nacht am Lagerfeuer am Strand den Gitarrenklängen und genossen in der Hängematte die letzten Sonnenstrahlen am Strand während wir einen Pina Colada schlürften…..
Aber genug der Worte, wir lassen nun die Bilder sprechen….
Wir haben die Tage an traumhaften Stränden genossen und schicken euch einen Hauch Karibik nach Hause in die Adventszeit!

































Hallo zusammen
Es ist immer wieder spannend eure wunderschönen Bilder zu betrachten und eure Reiseberichte zu lesen. Am liebsten würden auch wir unsere sieben Sachen packen, um einen kurzen Halt in der Karibik zu machen. Aber auch hier in Langwies ist es momentan wunderschön. Der Winter steht vor der Tür und wir geniessen den ersten Schnee in vollen Zügen.
Wir wünschen euch eine wunderschöne Adventszeit und weiterhin eine unvergesslich tolle Reise!
Liebe Grüsse
Samuel, Michael, Karin, Paul und Virginia
Was soll man da noch sagen?! Einfach traumhaft! Das wäre momentan genau das Richtige für mich!!