Unvergessliche Tage in Manuel Antonio

Schon ist er da – Karins Geburtstag! In diesem Jahr nicht wie üblich bei Schnee und kalten Temperaturen, sondern bei Wärme und tropischer Vegetation! Aus diesem Anlass hatten wir für ein Mal kleine Zimmer, schmale Betten mit durchgelegenen Matratzen und  Gemeindschaftsbadezimmer gegen Himmelbett, Zimmer inmitten tropischer Vegetation und Pool im Garten eingetauscht.

Das fängt ja gut an :-) Nach einer herrlichen Nacht in unserem riesigen Himmelbett, wurde ich am Morgen von Christian mit einem tropischen Frühstück mit Kokosnuss-Pancakes, frischen Früchten und Kaffee auf unserer Terrasse überrascht.

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Unser ¨Gartenzimmer¨ umgeben von viel üppiger Vegetation.

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Bei den warmen Temperaturen relaxten wir im erfrischend kühlen Pool, von wo aus wir bunte Vögel, Affen und Echsen beobachten konnten. Da sich von den anderen Gästen den ganzen Tag niemand sehen liess, hatten wir sozusagen unseren privaten Pool….

DSC07080 Ein scheuer und dennoch neugieriger Besucher:

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Unser kleines ¨Paradies¨ für zwei Nächte. Ein kleines Hotel mitten im Grünen und weit weg vom Lärm des Ortes Quepos.

DSC07061Nach einem frischen Papaya-Saft und einem Geburtstagskuchen im nahen Örtchen Quepos (zum Glück gibt es auch in Costa Rica seeeehr feine Kuchen :-) ) haben wir den Abend am Pool ausklingen lassen. Den Pool haben wir jedoch den laut quakenden Fröschen überlassen und stattdessen die über uns in den Bäumen turnenden Affen beobachtet bis der obligate, heftige Regenschauer losgebrochen ist.

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Vielen Dank euch allen für die herzlichen Glückwünsche zum Geburtstag! Es hat mich sehr gefreut, dass ihr an mich gedacht habt. Ich habe den Tag sehr genossen (übrigens, mein erster Geburtstag bei warmen Temperaturen :-) ), doch ihr habt mir gefehlt!

Am nächsten Tag machten wir uns auf ins Nachbarörtchen Manuel Antonio, das primär wegen seinem Nationalpark (einer der meistbesuchten in Costa Rica), aber auch wegen seiner Strände bekannt ist.

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Als wir ankamen, hatten die Fledermäuse unsere Unterkunft bereits eingenommen.

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Ein Zimmer mit einem Bett umgeben von Regalen bis zur Decke und Engelsbildern liess sich dann aber doch noch für uns finden… Das Beste an unserer Unterkunft war jedoch ohnehin die Gemeindschaftsterrasse, welche wir praktisch für uns hatten. Da die Unterkunft am Hang gebaut wurde, waren wir auf der Terrasse auf Augenhöhe mit den Tieren, welche sich in den Baumwipfeln vor uns aufhielten. Wir waren begeistert von den zahlreichen Tierbeobachtungen! Mal turnte eine ganze Gruppe Kapuzineraffen in den Bäumen vor uns herum, dann konnten wir  Totenkopfäffchen (die entgegen ihres Namens sehr süss sind) bei der Futtersuche beobachten und plötzlich raschelte etwas im Dickicht neben uns ehe zwei Agutins vorbeirannten.

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Hier konnten wir stundenlang verweilen und von der Hängematte aus Tiere beobachten.

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DSC07146Würden wir an unserem Tag im Nationalpark Manuel Antonio gar noch mehr Tiere beobachten können? Auf Karins persönlicher Wunschliste standen noch ein Tukan und ein Faultier. Beide Tiere hatten wir bis jetzt noch nicht gesichtet.

DSC07196 Wer findet den Tukan auf dem Foto?

Auf unserem Weg zum Nationalpark sahen wir dann bereits einen Tukan aus nächster Nähe! Wow, der Tag hätte besser nicht beginnen können. Auf den ersten Metern im Nationalpark löschte es uns dann jedoch beinahe ab: Eine Menschenschlange von bleichen, amerikanischen Touristen in Safarikleidung (inkl. passendem Safari-Hut) stampfte mit riesigen Kameras und Stativ bewaffnet vor uns durch den Dschungel. Na bravo! Wie sollten wir da noch Tiere beobachten können?

Zum Glück ebbte die Menschenschlange jenseits des breiten Hauptweges schnell ab und so wurde es für uns ein unvergesslicher Tag. Handgrosse und leuchtend blaue Schmetterlinge, Affen, viele Vögel…

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… Waschbären…

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…. und dann, auf einem kleinen Weg durch den Dschungel, entdeckte Karin durchs dichte Blättermeer ein gigantisches Faultier in den Baumwipfeln! Entgegen seines Namens bewegte sich das Faultier sogar während wir es beobachten konnten. Wow, was für ein Erlebnis!

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Auch die Flora und Fauna im Park war speziell:

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Voller wunderschöner Erlebnissen verliessen wir den Nationalpark und liessen den Tag am Strand ausklingen.

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In Manuel Antonio gibt es nicht nur Tiere zu sehen, sondern auch spezielle Bars und Restaurants zu entdecken. Wie hier das Restaurant ¨El avion¨, welches sich in einem alten Flugzeug befindet.

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Manuel Antonio hat uns vor allem mit den schönen Tierbeobachtungen sowie dem Mix aus entspannten Stränden und Dschungel extrem gut gefallen!

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